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Rainer Löffler – Blutsommer

26 Dez

Ich habe das im Titel genannte Buch zu Weihnachten bekommen, nachdem es aufgrund der Empfehlung des Buchhändler meines Vertrauens schon länger auf meinem Wunschzettel stand.
Es ist wirklich (erst recht für ein Erstlingswerk) empfehlenswert. Ich habe immer wieder versucht hinauszuzögern, zum Ende zu kommen, aber heute Nachmittag war es dann doch soweit.

Das Buch handelt davon, dass ein Serienmörder in Köln sein Unwesen treibt. Die Kripo vor Ort kommt nicht richtig voran und fordert deswegen die Unterstützung von Deutschlands besten Profiler an. Diesem wird eine junge, unerfahrene Profilerin als Schülerin unter seine Fittiche gestellt, worüber er alles andere als froh ist.

Auch wenn viele Klischees bedient werden, wie z.B. der abgesägte Kripobeamte vor Ort, der die Ermittlungen blockiert, der Chef des Morddezernats, der die gute alte Polizeiarbeit bevorzugt und Profiling als neumodisches Zeug ablehnt, der einsame, verlassene, mürrische Profiler, die junge Kollegin, die ihn aus seinem Schneckenhaus lockt und seine Menschlichkeit entdeckt und natürlich der Showdown bei dem die beiden Profiler selbst in die Fänge des sogenannten Metzgers, dessen Motive natürlich in einer miserablen Kindheit zu finden sind, geraten, ist das Buch durchgängig spannend geschrieben und es macht Spaß, es zu lesen. Für einen Thriller sind die grausigen Details ausreichend beschrieben und es bleibt dennoch Platz für die eigene Fantasie.

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Film-Tipp: „Das Kind“ basierend auf dem Roman von Sebastian Fitzek

10 Okt

Mein Film-Tipp für lange Herbstabende:
Das Kind

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Sebastian Fitzek und erzählt die Geschichte des 10jährigen Simon, der glaubt, ein Mörder zu sein. Aus diesem Grund sucht er sich einen Anwalt und führt diesen zu den Leichen. Ein spannender Wettlauf beginnt…

Ich habe das Buch verschlungen und war auch von dem Film, den ich bereits in der Preview erleben durfte, begeistert. Natürlich fehlt Einiges, was im Buch beschrieben war, Manches wird anders dargestellt und verkürzt. Aber selbst wenn man das Buch nicht kennt, lohnt sich der Film. Auch künstlerisch war ich sehr beeindruckt (Kameraführung, Schnitt, Farbgebung). Für eine Low-Budget-Produktion sehr gute Umsetzung mit größtenteils sehr guten Schauspielern.

Ich werde mir den Film sicher noch mal ansehen.

Mehr Infos gibt es hier: <a href="http://„>Das Kind