Lesung „Der Nachtwandler“

6 Apr

Bereits Mitte Februar hatte ich die Karten für die Lesung von Sebastian Fitzek gestern Abend in Dülmen gekauft. Und seitdem stieg die Vorfreude. Erst recht seit ich das Buch gelesen hatte, konnte ich kaum abwarten, zur Buchvorstellung zu kommen.
Die Lesung fand in einer Buchhandlung statt wodurch die Atmosphäre sehr gemütlich und familiär war.
Pünktlich um 19:30 Uhr kam Sebastian Fitzek nach vorne. In Jeans und kariertem Hemd wirkte er so natürlich, dass ich das Gefühl hatte, er wurde von vielen gar nicht erkannt. Erst als er vorgestellt wurde, begann der Applaus.
Zunächst erzählte Sebastian Fitzek einige Anekdoten über sein Leben als Autor, darüber wie es jungen Autoren in Buchhandlungen ergeht und seinen Hang zu Treue (oder ist er doch eher phlegmatisch? *grins*). Zwischendurch las er natürlich auch immer wieder ein paar Seiten vor.
Es gab eine kurze Pause und zumindest alle Zuschauer in meinem Umfeld waren sich einig, dass er sehr charmant, souverän und amüsant erzählen kann. Zudem hatte ich das Gefühl, dass jeder sehr aufmerksam war, da man nie wusste, mit was er als nächstes aufwartet.
Die zweite Hälfte setzte sich ebenfalls aus Anekdoten und Leseabschnitten zusammen und Sebastian Fitzek stellte eine Frage, die (angeblich) vom FBI entwickelt wurde, um potentielle Serienmörder zu identifizieren. Sehr aufschlussreich… 😉
Zum Ende fand die obligatorische Fragerunde statt und natürlich signierte Sebastian Fitzek noch seine Bücher. Auch dabei war er sehr freundlich, höflich, humorvoll, hatte für jeden persönliche Worte und nahm sich trotz Erkältung viel Zeit.

Es war ein wirklich toller Abend und ich habe sehr viel mehr gelacht als bei manchem Comedyprogramm. Und dabei ging es doch vorrangig um Psycho-Thriller, deren Autoren und Leser 🙂
Danke, Sebastian, ich freu mich auf die nächste Lesung!

Osterbäckerei

30 Mrz

Heute habe ich für das Osterfrühstück gebacken: einen Hefekranz und eine Marzipantorte

Die Torte besteht aus zwei mit Mandelsahne gefüllten Biskuitböden, die erst mit Marzipan ummantelt und dann mit dunkler Kuvertüre übergossen wurden. Verziert mit gehackten Pistazien und Marzipanmöhrchen.

Der Kranz ist aus einem einfachen süßen Hefeteig gedreht. Vor dem Backen habe ich ihn mit etwas Teesirup bestrichen und mit Hagelzucker und gehackten Mandeln bestreut.

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Morgen gibt es noch frische Brötchen. Der Teig geht über Nacht.

Sebastian Fitzek – Der Nachtwandler

17 Mrz

Obwohl ich eigentlich erst am Samstagvormittag „Der Nachtwandler“ lesen wollte, hatte ich unerwartet doch schon am Freitagabend Zeit und konnte mich nicht zurückhalten.
Zum Inhalt: Leon hatte schon als Kind Probleme mit Schlafwandeln, wurde aber therapiert und galt als geheilt. Plötzlich wird er allerdings wieder zum Nachtwandler und hat die böse Vermutung, dass er in diesem Zustand brutal wird. Dies möchte er mit einer Kamera testen, die er nachts trägt, und macht eine unheilvolle Entdeckung…

Wie immer bei Sebastian Fitzek war auch dieser Psycho-Thriller spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Zwischendurch habe ich mir allerdings wirklich Gedanken darum gemacht wie die Story plausibel aufgelöst werden kann. Obwohl ich da bei Sebastian Fitzek keine ernsthafte Bedenken hatte, kamen mir doch Zweifel 😉
Aber er hat es tatsächlich geschafft. Sowohl Auflösung als auch Ende haben mir sehr gut gefallen und hinterließen mich mal wieder mit dem Gefühl all meinen Mitmenschen mit Misstrauen zu begegnen. Da ich auch die anderen Thriller von Herrn Fitzek gelesen habe, weiß ich, dass dieser Zustand vergeht.
Ich hoffe auf eine Verfilmung – besonders da das bei „Das Kind“ schon so gut gelungen ist.

Für alle Thriller-Fans eine absolute Leseempfehlung für ein paar spannende (leider viel zu wenige ;))Stunden.

Samstag ist Fitzek-Time

11 Mrz

Jaaaaaa, heute ist der neue Thriller von Sebastian Fitzek angekommen. Wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich ihn bei der Post abholen und den Samstagvormittag habe ich bereits zum Lesen reserviert. Ich freue mich drauf 🙂

Wise Guys in Wuppertal

1 Mrz

Am vorigen Sonntag war ich das erste Mal auf einem Wise Guys Konzert in Wuppertal. Nach langem war auch mal wieder meine beste Freundin bei einem „normalen“ Konzert dabei. Das letzte mal waren wir außerhalb des Tanzbrunnens beim Wunschtour Konzert im Dezember 2011 in der Beethovenhalle in Bonn.
Ganz knapp vor 18 Uhr sind wir endlich nach langer Parkplatzsuche in der historischen Stadthalle angekommen. Es sah schon ziemlich beeindruckend aus mit den vollbesetzten Balkonen und der unglaublich hohen Decke. Etwas protzig war es auch und hatte was von einem Krönungssaal oder Museum. Interessant war auch, schräg hinter Ton- und Lichttechniker zu sitzen und sie während des Konzertes immer wieder mal bei der Arbeit zu beobachten.
Das Licht ging aus, die Show los und die Stimmung war… naja… ausbaufähig. Bei der Zuschauerbefragung stellte sich heraus, dass es sehr viele Neuhörer gab und wir mitten drin saßen.
Leider war die Akustik nicht wirklich gut und der Ton oft sehr hallend. Zumindest da wo wir saßen. Igor hatte bestimmt das Beste herausgeholt, aber ich war doch etwas enttäuscht. Das tat natürlich der Energie und der Freude der Jungs keinen Abbruch.
Im Laufe des Abends wurde die Stimmung im Publikum auch immer besser, es wurde bei den richtigen Liedern aufgestanden und mitgesungen, Radio wurde leider zerklatscht und spätestens bei „Ich sing Dich an die Wand“ stellten sich die Grundschüler hinter uns als lautstark und unmusikalisch heraus 😉
Trotz der schlechten Akustik war es wieder ein schöner Abend, der von einem wunderschönen unplugged Song im Afterglow gekrönt wurde.

Andrea hat sich unglaublich weiterentwickelt in der kurzen Zeit und es macht Spaß zu sehen wie selbstsicher und entspannt er mittlerweile die Bühne rockt und das Fundament legt. Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung der Wise Guys und erwarte in nicht allzu ferner Zukunft einen großen musikalischen Sprung. Vielleicht schon bei der nächsten Tour?!?

Stephan M. Rother – Öffne Deine Seele

28 Feb

Nach „Ich bin der Herr Deiner Angst“ handelt es sich bei „Öffne Deine Seele“ um das zweite Buch der Serie um das Ermittlerduo Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs vom PK Königsstraße in Hamburg.

Inhalt:
Im Volkspark wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden, der der Hamburger High Society angehört und seinen Suizid in einer beliebten TV-Reality-Show („Second Chance“) telefonisch angekündigt hat. Allerdings handelt es sich offensichtlich nicht um Suizid, sondern Mord. Im Laufe der Ermittlungen tauchen immer mehr Leichen auf, die scheinbar Suizid-Opfer sind und kurz vor ihrem Tod live telefonisch mit „Second Chance“ verbunden waren. Während Albrecht sich vor allem mit der Familie des ersten Opfers und deren dunklen Geschäften beschäftigt, ermittelt Friedrichs rund um die Fernsehshow und deren „Meister“. Dabei gerät sie selbst in große Gefahr.

Fazit:
Alles in allem handelt es sich wieder um einen sehr spannenden Psycho-Thriller, der Lust auf weitere Werke von Stephan M. Rother macht. Besonders auch der erneute Auftritt von Staranwalt Joachim Merz und sein Umgang mit Dennis Friedrichs ist sehr gelungen. Allerdings gibt es auch ein paar wenige Punkte, die mich etwas störten. Zum einen sind es die langen Kapitel, die bei mir beim Lesen dazu führten, dass kein richtiges Tempo aufkam, das ich vor allem beim Showdown eines Psycho-Thrillers normalerweise genieße und erwarte. Dazu trug auch bei, dass spätestens nach 350 Seiten eindeutig klar ist, wer der Täter ist und wie alles zusammenhängt. Meiner Meinung nach waren die letzten 150 Seiten viel zu ausführlich beschrieben und ich wurde etwas genervt und ungeduldig.
Insgesamt betrachtet handelt es sich aber wirklich um einen spannenden Thriller und Pageturner (gelesen in ca. 5 Stunden), den ich mit 4/5 Punkten bewerte.
Ich hoffe, mal an einer Lesung von Stephan M. Rother teilzunehmen 🙂

Kaffeekonzert in der Joki

18 Feb

Gestern war mal wieder Zeit für ein kleines, feines Konzert der Wise Guys in der Joki in Klettenberg. Dieses Jahr hatte ich mich für das Kaffeekonzert entschieden. Wie immer war es gar nicht so einfach, an Karten zu kommen, aber ich hatte Glück 🙂
Dank des tollen Wetters wurde die Wartezeit vor der Kirche nicht lang und auch drinnen verging die Zeit in gelöster Atmosphäre sehr schnell.
Die Konzerte in der Joki sind immer sehr familiär und die Jungs sind total locker drauf.
Direkt zu Beginn machte Sari einen Choreofehler, Andrea tat es ihm bei Zombies nach und Eddi kann immer noch nicht die Lichtanlage bedienen.

Alles in allem mal wieder ein tolles Joki-Konzert. Hoffentlich habe ich dieses Jahr wieder Glück und ergattere Karte fürs nächste Jahr. Es gab sogar einen kurzen Outdoor-Afterglow, obwohl kurze Zeit später bereits das Abendkonzert begann.

Ganz wichtig ist noch, dass sämtliche Eintrittsgelder (5.500 €) an Misereor, an das Projekt Butterflies gespendet wurden. Dieses Projekt kann jeder im Rahmen der „2 Euro im Monat„-Aktion unterstützen.